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"GO Basel GO!" oder warum Basel jetzt mutig sein muss
"GO Basel GO!" oder warum Basel jetzt mutig sein muss
Basel steht vor einer Entscheidung, die weit über eine neue Tramführung hinausgeht. Es geht um die Frage, wie unsere Innenstadt in Zukunft aussehen soll: als Durchgangsraum aus Schienen, Beton und Verkehr oder als lebendiges Zentrum für Menschen, Begegnung, Kultur und Gewerbe.
Die Vision von GO Basel GO! zeichnet ein anderes Bild der Stadt. Eine Innenstadt mit mehr Bäumen statt Asphalt. Mit Brunnen statt Hitzeinseln. Mit Orten zum Verweilen statt zum Ausweichen. Zwischen Barfüsserplatz und Schifflände soll ein Stadtraum entstehen, der verbindet. Jung und Alt, Basler:innen und Besucher:innen, Gastronomie, Kultur und Handel.
Im Zentrum dieser Vision steht eine mutige Idee: Die heutige «Tramwand» durch das Herz der Altstadt wird aufgehoben. Tramlinien sollen künftig via Petersgraben geführt werden. Was für Kritiker:innen zunächst nach Einschränkung klingt, ist für viele Fachleute und Stadtdenker:innen ein notwendiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Stadt.
Gemeinsam mit dem Basler Architekten Jacques Herzog durften wir darüber sprechen, weshalb diese Veränderung aus seiner Sicht entscheidend für Basel ist. Seine Haltung ist klar: Städte müssen sich verändern dürfen. Gerade dann, wenn die Herausforderungen grösser werden.
Denn die Realität ist längst spürbar. Unsere Städte werden heisser. Aufenthaltsqualität wird zur sozialen und wirtschaftlichen Frage. Wer heute attraktive Innenstädte schaffen will, muss Räume schaffen, in denen Menschen sich gerne aufhalten. Auch im Sommer. Mehr Grünflächen, Schatten, Wasser und sichere Begegnungsorte sind dabei kein Luxus, sondern notwendige Infrastruktur einer modernen Stadt.
Herzog sieht Basel hier an einem Wendepunkt. Statt Entwicklungen hinterherzulaufen, könnte Basel eine Vorreiterrolle übernehmen. Eine Stadt, die zeigt, wie urbanes Leben, Klimaanpassung und wirtschaftliche Attraktivität zusammengedacht werden können.
Natürlich wirft ein solcher Wandel Fragen auf. Baustellen, neue Verkehrsführungen und Investitionen lösen Diskussionen aus. Doch jede grosse städtische Entwicklung war immer auch mit Veränderung verbunden. Entscheidend ist, welche Stadt wir langfristig gewinnen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine «Verbannung» des Trams. Im Gegenteil. Der öffentliche Verkehr bleibt zentraler Bestandteil der Basler Mobilität. Es geht vielmehr um die Frage, wo ein Tram sinnvoll ist und wo Menschen Raum brauchen.
Oder, wie Jacques Herzog es selbst formuliert:
«E Tram isch eigentlich öbis lässigs. Aber nit dört, wo’s jetzt isch.»
Auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollen neue Lösungen entstehen, die heutige Situationen sogar verbessern können.
Basel hat jetzt die Chance, nicht nur seine Innenstadt neu zu denken, sondern auch sein Selbstverständnis als Stadt. Innovativ statt zögerlich. Offen statt blockiert. Zukunftsgerichtet statt verwaltend.
Basel steht vor einer Entscheidung, die weit über eine neue Tramführung hinausgeht. Es geht um die Frage, wie unsere Innenstadt in Zukunft aussehen soll: als Durchgangsraum aus Schienen, Beton und Verkehr oder als lebendiges Zentrum für Menschen, Begegnung, Kultur und Gewerbe.
Die Vision von GO Basel GO! zeichnet ein anderes Bild der Stadt. Eine Innenstadt mit mehr Bäumen statt Asphalt. Mit Brunnen statt Hitzeinseln. Mit Orten zum Verweilen statt zum Ausweichen. Zwischen Barfüsserplatz und Schifflände soll ein Stadtraum entstehen, der verbindet. Jung und Alt, Basler:innen und Besucher:innen, Gastronomie, Kultur und Handel.
Im Zentrum dieser Vision steht eine mutige Idee: Die heutige «Tramwand» durch das Herz der Altstadt wird aufgehoben. Tramlinien sollen künftig via Petersgraben geführt werden. Was für Kritiker:innen zunächst nach Einschränkung klingt, ist für viele Fachleute und Stadtdenker:innen ein notwendiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Stadt.
Gemeinsam mit dem Basler Architekten Jacques Herzog durften wir darüber sprechen, weshalb diese Veränderung aus seiner Sicht entscheidend für Basel ist. Seine Haltung ist klar: Städte müssen sich verändern dürfen. Gerade dann, wenn die Herausforderungen grösser werden.
Denn die Realität ist längst spürbar. Unsere Städte werden heisser. Aufenthaltsqualität wird zur sozialen und wirtschaftlichen Frage. Wer heute attraktive Innenstädte schaffen will, muss Räume schaffen, in denen Menschen sich gerne aufhalten. Auch im Sommer. Mehr Grünflächen, Schatten, Wasser und sichere Begegnungsorte sind dabei kein Luxus, sondern notwendige Infrastruktur einer modernen Stadt.
Herzog sieht Basel hier an einem Wendepunkt. Statt Entwicklungen hinterherzulaufen, könnte Basel eine Vorreiterrolle übernehmen. Eine Stadt, die zeigt, wie urbanes Leben, Klimaanpassung und wirtschaftliche Attraktivität zusammengedacht werden können.
Natürlich wirft ein solcher Wandel Fragen auf. Baustellen, neue Verkehrsführungen und Investitionen lösen Diskussionen aus. Doch jede grosse städtische Entwicklung war immer auch mit Veränderung verbunden. Entscheidend ist, welche Stadt wir langfristig gewinnen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine «Verbannung» des Trams. Im Gegenteil. Der öffentliche Verkehr bleibt zentraler Bestandteil der Basler Mobilität. Es geht vielmehr um die Frage, wo ein Tram sinnvoll ist und wo Menschen Raum brauchen.
Oder, wie Jacques Herzog es selbst formuliert:
«E Tram isch eigentlich öbis lässigs. Aber nit dört, wo’s jetzt isch.»
Auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollen neue Lösungen entstehen, die heutige Situationen sogar verbessern können.
Basel hat jetzt die Chance, nicht nur seine Innenstadt neu zu denken, sondern auch sein Selbstverständnis als Stadt. Innovativ statt zögerlich. Offen statt blockiert. Zukunftsgerichtet statt verwaltend.

